Das Sportprogramm des SCM
Der Ski-Club Mannheim bietet zur Zeit im Alpinen Skisport und im Bereich Inline (Nordic- Blading) entsprechende Trainingmöglichkeiten an.
Aktuelle Berichte
Skirennen Deutschlandpokal / Schüler-Punkterennen
am 11./12.2.201 in Stübenwasen / Todtnauberg
Ausschreibung:
Ausschreibung Feb 2012.pdf
siehe Rennanmeldung:
Rennanmeldung
Skifreizeit vom 16.03. bis 18.03.2012 in das Montafon
Liebe Skifahrer,
die Fußballabteilung will wieder zusammen mit dem Happy- Sports- Club ein Ski –Wochenende veranstalten.
Wichtiger Hinweis:
Bitte bis zum 25.12.2012 verbindlich anmelden. Unter 25 Teilnehmern wird die Fahrt nicht durchgeführt.
Die Anmeldung ist bindend.
Der innere Schweinehund oder – lauf ich halt doch mal wieder mit Einstein Marathon 2011
Jedes Jahr stellt sich seitdem ich in Ulm wohne wieder die gleiche Frage: laufe ich dieses Jahr wieder mit beim (heuer 7.) Einsteinmarathon (besser Beurer Halbmarathon) oder nicht!?
Die Antwort kann ich mir jedes Jahr eigentlich immer vorweg geben: Ja, selbstverständlich nehme ich teil (zum 5. Mal), auch wenn ich das ein oder andere Mal diese Entscheidung nach spätestens 12 Kilometern in Frage stelle.
Dieses Jahr habe ich über diese Frage sogar vergessen mich rechtzeitig anzumelden und war so zum Nachmelden gezwungen.
Das Niveau des Laufes ist mittelhoch, höher als der des Lampertheimer Spargellaufes aber wesentlich niedriger als der des Heidelberger Halbmarathons.
Die gesamte Teilnehmerzahl, die durch ein sehr umfangreiches Rahmenprogramm sehr stark aufgebläht wird, liegt bei 8672, wobei 4321 Läuferinnen und Läufer beim Beurer Halbmarathon starteten.
Erstaunlich auch für die Veranstalter war dieses Jahr, dass mit 4280 Finishern nicht einmal 1% aufgegeben haben. Und dass bei einem Wetter, dass ich bis dato nur aus unseren legendären SCM Langlaufmeisterschaften in den 80er Jahren kannte.
Der Halbmarathon startet am Messegelände in Ulm in der Nähe der Donau und führt die ersten 5 Kilometer donauabwärts nach Thalfingen/ Bayern, wo die Donau das erste Mal gequert wird. Anschließend geht es wieder Richtung Westen entlang an einigen Feldern und Seen Richtung Pfuhl, einer Teilgemeinde von Neu-Ulm, in der ich lebe. Von Pfuhl aus führt die Strecke wieder an die Donau, wo normalerweise die nächste große Menschentraube auf die Läufer wartet. Aufgrund der Enge muss der Tross dann wieder das Donauufer verlassen und wird Richtung Gänstorbrücke geführt, der ersten Autobrücke zwischen Neu-Ulm und Ulm. Nach einem kleinen Schlenker in Ulm (über unangenehmes Kopfsteinpflaster) führt der Weg erneut über die Gänstorbrücke nach Neu- Ulm. Bei Kilometer 16 wird die Donau erneut gequert (Herdbrücke) und man kommt fast am späteren Ziel vorbei. An dieser Stelle ist die Versuchung am größten (je nachdem, wie es einem geht) dem ganzen ein Ende zu setzen. Nach einer weiteren Schleife geht es jedoch wieder zurück auf die bayerische Seite, um dort nochmals 3 Kilometer (jeder Läufer weiß, die härtesten) durch Neu-Ulm zu laufen. Am Ulmer Ruderclub (bezeichneter Weise in Neu-Ulm gelegen) quert man nun das letzte Mal die Donau, um dann endlich dem Ziel entgegen zuwanken. Allerdings nicht ohne nochmals das nasse Kopfsteinpflaster erneut zu genießen. Mit einen „Schlussspurt“, sofern noch Kraft vorhanden, geht es bergauf ins Ziel am Fuße des höchsten Kirchturms der Welt, des Ulmer Münsters.
Mittlerweile hat sich der Lauf zu einem echten regionalen Event entwickelt, was zusätzlich noch durch die Kulturnacht (ähnlich der Mannheimer lange Nacht der Museen) am Samstagabend aufgewertet wird.
Die Organisation der Veranstaltung ist, was den Transport der Kleidung anbelangt perfekt. Duschen werden in großen Zelten neben dem Münster angeboten, wobei das Duschen dieses Jahr eine besondere Herausforderung war, da der Sturm der tobte die Zeltplane aufriss und so die Nackedeis bloß stellte.
Die Ergebnisse sind natürlich sekundär. Allerdings gibt es sogenannte Teamwertungen, in denen sich verschiedenste Gruppierungen miteinander messen. Gemessen wird ausschließlich die gesamte gelaufene Kilometerzahl, so dass selbstverständlich die Mannschaft gewinnt, die die meisten Läufer entsendet.
Mit einem großen in Ulm ansässigen Generika Hersteller gab es auch dieses Jahr wieder keinen Überraschungssieger.
Ich persönlich war wieder sehr zufrieden insbesondere ob der Umstände, die ein regelmäßiges Training nicht erlaubten. Als 233ster von 3166 Männern und 34ster in meiner Altersklasse lief der Lauf hervorragend. Da darf man sich auch nicht die Zeit von Ben Massai mit 1:06:19 irritieren lassen, hatte er doch die wesentlich bessere Vorbereitungszeit und –möglichkeiten.
Bleibt nur noch zu sagen, dass ich selbstverständlich wieder unter Ski-Club Mannheim gestartet bin. Vielleicht finden sich ja nächstes Jahr ein oder mehrere Mitglieder in Ulm ein, um die Fahne des Skiclubs hoch zu halten.
Liebe Grüße an alle Freunde des SCM aus dem vernebelten Ulm.
Euer Marc Rohland